Literatur und Theater

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Literaturvertonung

Die Vertonung von Lyrik ist ein Bereich, in dem es vor allem auf feine Nuancen ankommt.
Die unterschiedlichsten atmosphärischen Qualitäten liegen zwischen den Zeilen verborgen
und warten nur darauf einen passenden Klang zu finden.
Im Rahmen meiner Beteiligung an verschiedenen musikalischen Literaturprojekten
konnte ich solchen heimlichen Subtexten nachspüren und so das Zusammenspiel von Wort und Ton erforschen.
Das Klangspektrum geht hierbei von heiteren über melancholische bis hin zu gewittrigen Soundkollagen.
Die Bandbreite der Projekte reicht vom komplett vertonten Gedicht
bis zur spontanen Improvisation zu gesprochenem Wort auf verschiedenen Lesebühnen.
Hier eine Komposition aus dem Duo-Projekt „13 Blackbirds“, nach einem Gedicht von Dylan Thomas, vertont gemeinsam mit Lena Schmidt (voc):

Theatermusik

Das Aufeinandertreffen verschiedener Kunstformen ist für mich musikalisch sehr reizvoll und inspirierend. Die folgenden Theaterprojekte haben es mir ermöglicht, dieser Leidenschaft nachzugehen und viele wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

 

Kunatathe – Die Glücksrevue (2017)

Der Verein KuNaTaThe e.V. ist ein Verein, der sich zum Zweck der integrativen Förderung von Kunst, Natur, Tanz und Theater sowie der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung gegründet hat. Im Rahmen einer Glücksrevue verbanden Tanz, Musik, Theater, Malerei, Improtheater und jede Menge Spaß zu drei Abenden voller Glücksmomente.

Auf der Durchreise (2015)

Eine Woche lang verzauberten wir den Marburger Bahnhofsvorplatz mit Farben und Tönen, Worten und Aktionen, Musik und Tanz … und verwandelten danach den Güterbahnhof 12 in ein Hotel. In einer performativen Aktion vor dem Haupbahnhof gab es neben Musik, Kunstwerken und Klangelementen Kofferinstallationen, die ihrerseits bereits Geschichten erzählten, ganze Leben in einen Koffer packten. In Form von unsichtbarem Theater bevölkerten verschiedene Figuren den Platz, ohne vielleicht direkt als solche wahrgenommen zu werden, trafen aufeinander, suchten und verpassten sich und gaben dem Publikum kurze Einblicke in eine Geschichte, die später im Möbelhaus zu Ende erzählt wurde. Der zweite, theatrale Teil fand dann für einen kleineren Publikumskreis im Möbelgeschäft „Güterbahnhof 12“ neben dem Bahnhof statt. In 4 Hotellobbys und einem Hotelzimmer trafen hier die verschiedenen Figuren aufeinander und erzählten, untermalt von Livemusik von den Reisen ihres Lebens. Das Publikum wurde dabei selbst zum Hotelgast. Ein Stück für Daheimgebliebene, Fernwehgeplagte und Heimkehrer. – Theater Gegenstand

Ednas Ausbruch (2014)

Vier Wände, eine verschlossene Tür und ein großer, blauer Frotteehase. Verwirrt? Zu Recht. Herzlich Willkommen in Ednas Welt (die genau genommen auch die Welt des großen, blauen und durchaus flauschigen Frotteehasens ist). Es gibt viele Fragen, denen sich Edna Konrads stellen muss, nachdem sie desorientiert, verwirrt und desorientiert im Nachthemd in einer Gummizelle aufwacht. Gut, dass sie ihr Unterbewusstsein an ihrer Seite hat, um gemeinsam (naja, “gemeinsam“) herauszufinden, was um alles in der Welt hier eigentlich los ist. Nur eines scheint sicher – Edna wird ausbrechen! – AK Streiktheater Marburg

MONEY TALKS – über Geld spricht man nicht (2013)

MONEY TALKS ist eine Mischung aus immersive theatre und audiowalk im Stil des film noir. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erleben die Geschichte aus der Perspektive der Hauptfigur. Ausgestattet mit mp3-Player mit off-Stimme des erzählenden Ermittlers und soundtrack, streifen sie durch die Marburger „Unterwelt“ auf der Suche nach der verlorenen Erinnerung der letzten Nacht. Bald wird klar, daß nicht gegen irgendeinen Verbrecher ermittelt wird, sondern gegen die Basis unser Realität: das Geld. – Performance-Kollektiv ARTY CHOCK am Hessischen Landestheater Marburg

Falscher Hase! (2012)

Das fünfköpfige Theaterensemble spielt nach den Vorgaben des Publikums. Alles ist improvisiert, lustige Unterhaltung garantiert! Musikalisch bereichert wird die Show durch die ebenso spontan kreierten „Soundtracks“ des Trinnitus Jazz Trios, die sich nahtlos in das Theaterspiel einfügen, hin und wieder jedoch auch für die Darsteller Überraschungen mit sich bringen.